Montag, 14. August 2006

Wildes Wasser

Heute steht unser Ausflug zu den Niagarafällen an, dafür mussten wir heute wirklich früh aus den Federn, schließlich haben wir heute einen amerikanischen Katzensprung von ca. 4,5 Stunden Autofahrt und 250 Meilen (1 Meile = 1,6 KM) zu unserem Ziel vor uns. Unsere Fahrt führte uns durch drei Bundesstaaten in Richtung Buffalo und ein Stückchen weiter zu den Niagarafällen. Wir zahlten hier und da mal eine Gebühr für die Benutzung der Interstate oder für die Brücken, sahen die Landschaft und wild drehende Polizeiwagen vor uns auf der Interstate.

Uns wurde einfach ein grandioser Blick und atemberaubendes Spektakel an den Niagarafällen geboten. Wir machten eine Tour zu den Füßen der Amerikan Falls und wurden einwenig nass. Ausgestattet mit Regenponcho und Badelatschen fuhren wir im Aufzug ein ganzes Stück in die Tiefe und liefen über Holzstege ganz dicht ran an die Wasserfälle. Wieder oben angekommen machten wir uns auf den Weg zu den Horseshoes Falls und schossen Erinnerungsfotos und staunten einfach nur über diese Naturgewalten. Später kam dann auch noch die Sonne hervor und wir konnten richtig schöne Aufnahmen im strahlenden Sonnenschein machen. Da wir die Ausreise bzw. Einreise von Amerika nach Canada und umgekehrt scheuten, blieben wir nur auf der Amerikanischen Seite der Wasserfälle. Es folgte noch die lange Rückfahrt im strömenden Regen von 4,5 Stunden und schon fielen wir todmüde in unsere Betten.


Amerikan Falls


Horseshoes Falls


Ja dort unten war ich


Getöse inklusive

Wer das Getöse hören möchte, sollte hier mal schauen

Happy Birthday

Tja ich gratuliere heute meiner Reisegenossin zum 30. Burzeltag.

Alles gute zum Runden!!!

Sonntag, 13. August 2006

Von Sonne und Wolken

Heute haben wir Cleveland unsicher gemacht. Wir fuhren nach ausgiebiger Wegbeschreibung zu einem Parkplatz und stiegen in die Bahn Richtung Tower-City. Dort wollten wir in Richtung Beach umsteigen und saßen erst mal in der falschen Bahn. Doch wir erreichten unser Ziel, den Pier und die Rock and Roll Hall of Fame und schlenderten einwenig durch die Gegend. Anschließend liefen wir durch die recht kleine Stadt zum Hard Rock Cafe und schon ging es wieder zurück zu unserer Unterkunft. Uns erwartete ein leckeres Barbecue mit Hamburger und geselligen Beisammensein mit der Familie.


Rock and Roll Hall of Fame


Riese Gitarren in der Rock and Roll Hall of Fame

Gegen Abend machten wir uns auf den Weg zu einem Strand; dort soll man besonderst schön den Sonnenuntergang beobachten können. Doch leider war es heute etwas bewölkt und von dem Sonnenuntergang war nicht wirklich viel zu sehen. Dafür haben wir richtig tolle Fotos von der Wolkendecke mit dem Sonnenspiel geknipst. Da der Sonnenuntergang ja ausfallen musste, nahmen wir uns einfach einen Leuchtturm als Fotoobjekt unserer Begierde.



Samstag, 12. August 2006

Hallo Cleveland

Heute ist der Tag der Weiterreise nach Cleveland und wir machen uns per Bus auf zum Flughafen – quer durch die Stadtteile Harlem und Queens gelangten wir an den völlig überfüllten Flughafen La Guardia. Zum Glück konnten wir per Kreditkarte am Terminal einchecken und hatten nach gut 10 Minuten unser Ticket. Doch beim Aufgeben des Gepäcks dann die ersten Schwierigkeiten; natürlich war unser Gepäck zu schwer und wir mussten in Windeseile erneut umpacken. So mussten wir halt je einen Trolly und einen Rücksack aufgeben und spazierten nur mit einer Plastiktüte und den wichtigsten Unterlagen zum Flieger. Unser Sprichwort des Tages lautete fortan: „Ja hab ich – aber im Koffer!!!“

In Cleveland angekommen empfingen uns unsere Gastgeber. Wir fuhren den kurzen Weg in einen Vorort von Cleveland bis zum Haus der Zwei mit dem Mietwagen, den wir uns für Cleveland bzw. den Ausflug zu den Niagarafällen gemietet hatten. Ein großes Auto – Pontiac „Grand Prix“ mit Klima und Automatik und allem was man sich vorstellen kann. Auf den Straßen von Amerika lässt es sich wirklich prima fahren, rein ins Auto und los geht es, vorausgesetzt man wird navigiert. Diesen Job übernahm der jeweilige Beifahrer – hat prima funktioniert.

Wir wurden herzlich empfangen und enterten unsere Betten im Keller des Hauses. Wir saßen noch einwenig auf der Terrasse und plauderten, was mit meinem wenigen Englisch nicht gerade einfach war.


Skyline von Cleveland

Freitag, 11. August 2006

New York die Letzte

Nachdem wir gestern unsere Tour durch Lower Manhatten abbrechen mussten, sind wir heute erneut in Richtung Süden aufgebrochen und schauten uns Chinatown, Little Itali und Soho an. Anschließend führte uns unser Weg in Richtung Times Square am Whashington Square Park vorbei, an dem wir eine kurze Rast machten und das heitere Treiben für eine Theaterwoche verfolgten. Dort wurde in kürzester Zeit ein Bild auf einer riesigen Leinwand gemalt und das Publikum wurde mit einbezogen. Dann brachen wir zum Times Square auf und shoppten einige Andenken-Shirts. Nach einem kleinen Boxenstopp in der Jugendherberge ging es in den Centralpark und wir verweilten auf dem Rasen unterm Baum – mit Blick auf den See – eine Weile.

Abends hieß es packen für die morgige Weiterreise, durch die Terrorwarnungen zurzeit, ist laut TV kein Handgepäck erlaubt und so mussten wir kräftig umpacken. Lediglich eine Plastiktüte mit den wichtigsten Unterlagen darf mit an Bord genommen werden. Die Bilder im TV beruhigten uns nicht wirklich, aus der Berichterstattung war nicht zu erkennen, ob in London nun etwas passiert ist oder nicht. Wir sahen Grafiken mit 9 – 12 Flugzeugen die gesprengt werden sollten.

Zum Abschluss unseres New York-Besuchs, besuchten wir den Swimmingpool des YMCA. Herrlich, einige Bahnen schwimmen und das in ganz besonderer Atmosphäre. Ein altes Schwimmbad aus den 30er/40er-Jahren mitten im dritten Stock des Gebäudes der Jugendherberge mit ca. 25 Meter-Bahn. Erst war das Wasser sehr kalt, aber nach den ersten Bahnen hatten wir uns daran gewöhnt und wir schwammen uns warm. Die Tiefe des Beckens wurde mit 3 – 8 Fuß angegeben, welches eine Tiefe von ca. 1 – 2 Metern betragen dürfte. Es ist schon verwunderlich, was in so einer Jugendherberge alles versteckt ist. Eine ganze Etage mit Fitnessräumen der unterschiedlichsten Sportarten – Basketball, Kraftraum, Aerobic und Gymnastik. Ja und dann ein Stock tiefer ein großer und kleiner Pool, wobei wir im kleinen Pool waren und der war schon nicht klein. 13. Stockwerke hat das YMCA mit 525 Zimmer für 40 € p.P./Nacht, ohne Frühstück. Wir hatten ein wirklich volles Programm und sind sehr viel gelaufen – die Füße sind platt und qualmen. Ein Tipp meiner Großen, den HopOn/HopOff-Bus zu nehmen schlugen wir angesichts von 140 $ für vier Touren aus. Das Geld haben wir uns gespart und sind gelaufen bzw. mit der Subway gefahren.


Time Square


Washington Square Park


Brunnen im Centralpark

Happy Birthday

Liebe Frau M. ich wünsche dir alles Gute zum heutigen Geburtstag. Leider kann ich heute nicht bei dir sein; aber ich werde ein Gläschen auf dich trinken.

Donnerstag, 10. August 2006

Dusch de Natür

Heute starteten wir unsere Tour an die Südspitzen von Manhatten mit dem Bus, der allerdings so schrecklich klimatisiert war, das wir Gänsehaut bekamen. Die Fahrt mit dem Bus durch Manhatten war das reinste Verkehrs-Abenteuer; kein Wunder das wir 30 Minuten auf den Bus warten mussten. Der Bus kam stellenweise nicht mehr durch und war brechend voll. An der State Island Ferry angekommen gönnten wir uns erst Mal ein Frühstück to go bestehend aus Kaffe und Bagel und platzierten uns direkt am Pier mit Blick auf die Liberty. Zuerst wollten wir uns die Statue of Liberty ansehen und auf dem Weg zum Pier drückte uns jemand einen Flyer einer Tour für nur 15 $ in die Hand. Die anderen Touren die auf die Insel der Liberty führten, war mit einer verdammt langen Warteschlage von bestimmt 2 Stunden versehen. Wir waren in Null Komma Nix auf der Fähre und unterwegs. Die Tour führte uns zur Brooklyn Bridge und an der Liberty vorbei – mit Fotopause versteht sich. Unsere Fahrt ging weiter an die westliche Seite von Manhatten am Ground Zero vorbei und zurück zum Pier. Zurück an Land gingen wir zur World Trade Center-Gedenkstätte und weiter zu Ground Zero. Es war schon ein seltsames Gefühl an diesem Ort zu stehen, wo vor gut fünf Jahren die größten Terroranschläge der Welt stattfanden und Tausende Menschen ums Leben kamen. Gestern erzählte ich meiner Freundin von einem komisches Gefühl in der Magengegend und heute Morgen erfahren wir, das in London wegen geplanter Terroranschlägen der Teufel los ist.

Für mich war es sehr bewegend an Ground Zero zu verweilen und ich kann die Gefühle und Traurigkeit dort nicht wirklich in Worte fassen. Ich habe mir diesen Platz allerdings um einiges größer vorgestellt – im TV damals sah das Gebiet so riesig groß aus.

Wir machten uns weiter auf den Weg in Richtung Wall-Street und von dort aus ging es zur Brooklyn Bridge. Es zogen erste Wolken auf und es tröpfelte bereits ganz leicht, bis zum ersten Pfeiler der Brücke sind wir noch gekommen, dann öffnete der Himmel seine Pforten. Wir versuchten Schutz unter dem Pfeiler zu finden, aber wir mussten einsahen, dass das nichts half, also rannten wir von der Brücke in Richtung Subway. Wir wurden bis auf die Knochen nass und brachen unsere Tour ab. Wie zwei begossene Pudel schlichen wir zurück zur Jugendherberge, meine Schuhe gaben komische quietschende Geräusche von sich und bei jedem Schritt schäumte das Wasser in meinen Schuhe lustig auf. Als wir uns und unsere sieben Sachen trockengelegt hatten, wollten wir eigentlich noch eine Tour durch den Centralpark machen, da es aber bereits schon wieder regnete gingen wir in ein Shopping-Center. Es hat gut 1,5 Stunden lang heftigst gewittert und wir vertrieben uns die Zeit mit shoppen und einem Getränk. Zurück im Hotel gab es ein sperrlichtes Abendessen, bestehend aus einem Chessburger ohne Ketchup, Gurke und Saltat – eigentlich war es lediglich ein Burger mit Brötchen und Käse. Das Teil war so was von trocken, das ich mir wenigstens noch Ketchup drauf machte. Unsere nassen Kleider versuchten wir dann noch im Trockner der Jugendherberge zu trocknen – leider nur mit mäßigem Erfolg. Wir informierten uns im Internet über die Terrorwarnungen in London und checkten noch kurz die Mails. In den Amerikanischen Zeitungen war heute ein winziger Bericht auf Seite 26 über Festnahmen in London wegen geplanter Anschläge – sonst haben wir nichts gehört oder gelesen.


Miss Liberty


Pier A


Brooklyn Bridge


Gedenkstätte des World Trade Centers


Ground Zero


Trockenaktion

Big Town NYC

Liebe Gruesse aus New York. Eine wirklich riesige Stadt mit sehr viel zu sehen. Heute waren wir auf dem Empire State Building und haben die Stadt von oben genossen. Von den vielen, vielen KM Fussmarsch tun uns gehoerig die Fusse weh aber jeder Schritt hat sich gelohnt. Liebe Grusse ueber den grossen Teich in die Heimat.

Mittwoch, 9. August 2006

Soweit die Füße uns trugen

Mit einem kurzen Frühstück to go ging es in den Centralpark für die Planung unserer heutigen Tour durch New York. Über Broadway und 5th AV ging es zum Time Square und Grand Central Station. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Empire State Building. Ja und da New York eine riesige Stadt ist und wir nach dem höchsten Hochhaus Ausschau hielten, standen wir irgendwann vor Chrysler Building und stellten fest, das wir hier irgendwie falsch waren – HUPS kann ja mal passieren. Weiter gings dann wirklich zum Empire State Building und wir hatten Glück und mussten nur ca. 1 Stunde anstehen und konnten den Blick über Manhatten genießen. Auf dem Rückweg zu unserer Jugendherberge musste ich mal wieder eine genaue Schlaglochinspektion der NYC-Straßen durchführen – glücklicherweise ist dabei nichts passiert; die haben aber auch heftige Schlaglöcher dort. Über kleinere Schleifen ging es noch am Rockefeller Center vorbei und zum NBA-Store.

Wir schossen heute fantastische Fotos und stellen fest, dass NYC eine Stadt der seltsamsten und auch unangenehmsten Gerüche ist. Die Stadt ist sehr laut und auf den Straßen liegt reichlich Müll herum. Heute haben wir also die erste Hälfte von Manhatten – vom Centralpark bis Empire State Building – abgelaufen und so glühten uns Abends gewaltig die Füße. Morgen soll dann die Südspitze an die Reihe kommen. Zum Glück liegen die Temperaturen bei moderaten 28 – 30 Grad – so ist das spazieren zwischen den Hochhäuser nicht gar so schlimm. Wobei ich sagen muss, dass ich mir die Dimensionen der einzelnen Blocks und Hochhäuser doch größer vorgestellt habe.


Time Square


Grand Central Station mit Chrysler Building im Hintergrund




Empire State Building und Eingangshalle


Blick vom Empire State Building nach Norden auf den Centralpark


und nach Süden auf Lower Manhatten


Rockefeller Center

Dienstag, 8. August 2006

Die große Tour geht los

3:27 Uhr, seit gut 1,5 Stunden sitzen meine Freundin Nike und ich nun schon auf dem Airport in FRA und warten auf unseren Flieger. Anfänglich sind wir im Terminal 1 herumgeirrt; unser Flieger startete aber vom Terminal 2. Mit der Sky-Train ging es dann in Richtung Terminal 2 und wir schauten schon mal, ob am Check-In etwas los ist. Natürlich war das um diese Zeit nicht der Fall und wir versuchten uns die Zeit zu vertreiben. Wir suchten uns ein nettes Plätzchen beim MCD mit direktem Blick auf das Vorfeld; doch auch dort war keine Aktion. Wir kämpften gegen die Müdigkeit an und tranken eine durchaus leckere Latte. Die Minuten krochen dahin und ich gönne mir eine Zigarette nach der anderen – verdammte Aufregung. Aber wir nutzten die Warterei sinnvoll und studierten noch mal den Reiseführer und den Weg in Richtung der Jugendherberge in New York.

4:46 Uhr, wir warten und warten – die Müdigkeit kommt und geht.

6:13 Uhr, Check-In und die ersten Sicherheitskontrollen des Tages sind geschafft, wir sitzen am Gate und warten zur Abwechslung mal wieder.

7:49 Uhr, Hurra wir starten – unsere Reise hat also begonnen.

In London angekommen müssen wir von Terminal 1 in das Terminal 3 und unser Lauf gegen die Zeit beginnt. Na ja so in Eile waren wir nicht und wir schafften unseren Anschlussflug nach New York mit Links. Es folgten 7:22 Stunde-Flug nach New York JFK. Endlich angekommen erwartete uns erst mal eine 1,5 Stunden lange Warteschlange vor der Passkontrolle und der Flughafen ist auch nicht der Schönste und reichlich runtergekommen. Als wir dann die Passkontrolle endlich hinter uns hatten, waren wir reichlich kaputt und wir machten uns auf zu unserer Unterkunft. Es folgte noch eine kurze Irrfahrt in der 50th-Street, weil die Bahn nicht an unserer Haltestelle hielt, hätten wir den Bahnhof verlassen müssen und ein neues Ticket kaufen müssen. Aber wir fuhren einfach ein Stück zurück und stiegen dann in eine Bahn ein, die uns an unser Ziel bracht. Jetzt hieß es nur noch unser Gepäck die zwei Treppen aus dem U-Bahnhof ans Tageslicht zu wuchten und ja wir standen Mitten in New York direkt vorm Centralpark. Um 17:45 Uhr waren wir endlich in unserer Jugendherberge und bezogen erst mal unser spartanisches Zimmer.


Unser Flieger nach New York



Unsere Unterkunft direkt am Centralpark

Insgesamt wurden wir heute gut ein halbes Dutzend-Mal durchleuchtet, abgetastet und unsere Pässe kontrolliert; von den vielen Fragen mal ganz abgesehen - ein anstrengender Tag liegt hinter uns. Mein Trolly hat die lange Reise nicht ohne Schrammen und eine Beschädigung am Reisverschluss überstanden – aber sonst sind wir wohlauf. 20:45 Uhr nach erster kurzer Besichtigung der näheren Umgebung und Organisation eines Abendessen, bestehend aus einem Wrap, fallen uns in kompletter Montur die Augen zu und wir schlummerten sehlich bis zum nächsten Morgen.


Unser Blick aus dem Zimmer im YMCA

Vorübergehende Sendepause



Ich bin für die nächsten 24 Tage im Lande dieses Buddy-Bear`s

Montag, 7. August 2006

Countdown

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Zuletzt aktualisiert: 24. Mai, 20:36

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